Dienstag, 27. Dezember 2016

Glutenfrei froh








Hallo Ihr Lieben,

melde mich zurück nach kleiner Pause.

Seit 1 Monat bin ich wieder Weizen und Glutenfrei.

Sogar an Weihnachten gab es Gebäck OHNE.

Auch bei Starbucks gibt es immerhin 1 Glutenfreies Teil:

Der Schokibrownie oben.

Wenn ich das schaffe, klappt es bei euch auch.

Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden und bringe
noch viel mehr praktische Tips.

Eure
Claudia Harrer-Groß

Freitag, 5. Juni 2015

Geschafft - Glutenfrei

Hallo an alle Esser und Gesundheitsinteressierte,


zum Ende meines Glutenfrei-Tests darf ich Euch heute nochmals die Tricks und Tücken, die mir untergekommen sind, aufzählen:

1. Meide alle Bäckereien (außer sie sind Biobäckereien, die evt. ein Brot oder einen Kuchen für dich bereithalten)

2. Habe immer einen kleinen glutenfreien Snack (Nüsse, Trockenobst, Kerne, Kekse, Cracker...) dabei, damit du nie in die Versuchung kommst, aus Hunger etwas anderes essen zu müssen.

3. Schau genau auf die Inhaltsstoffe, denn man kann es sich nicht vorstellen, wo überall Gluten und Weizen drinstecken (Die Sojasauce z. B. findet man ganz selten nur als salzreduzierte Variante im Biomarkt ohne Weizen, alle sonstigen handelsüblichen Sojasaucen enthalten Gluten).

4. Wenn du selbst backen willst, kannst du a) dich informieren, welche Mehle kein Gluten enthalten (z. B. Kichererbsen-, Hirse-, Teff-, Mais-, Buchweizenmehl, etc. etc.) oder aber auf b) Mehl-Fertigmischungen zurückgreifen, die einige Anbieter offerieren. Ich arbeite lieber mit den reinen Mehlen, weil ich lieber genau weiß, was drin ist und daher auf Mischungen, wo evt. weitere Zusätze enthalten sind, verzichte.

5. Überlege, in welchen Restaurants du für dich etwas zu Essen findest. In der Pizzeria wird's natürlich etwas schwierig, beim Italiener geht es, wenn er außer Nudeln auch Fleisch, Fisch und Gemüse hat. Mal eben auf "Kaffee und Kuchen" sollte gut geplant sein, da glutenfreie Kuchen leider noch rar sind (Notfalls kann man hier z. B. auf den Boden des Kuchens verzichten, wenn der obere Teil ok ist. Für Menschen mit Zöliakie geht das natürlich auch nicht, weil hier ja bereits geringste Mengen Gluten schlimm sein können).

6. Schau genau wie du dich fühlst? Geht es dir besser ohne Gluten? Was verändert sich? Wie schaut es mit der Fitness, dem Sport aus? Merkst du Unterschiede? Wie ist dein Allgemeinbefinden, deine Laune, dein Schlaf? Ich finde ein kleines Notizbuch ganz gut, in das du täglich deine Erfahrungen notieren kannst. Damit hast du schwarz-auf-weiß die Veränderungen sichtbar.

Meine Devise ist eh: Hol dir ärztliche Hilfe, wenn du sie brauchst, aber am Ende bist du die wichtige Stellschraube auf dem Weg zur Heilung.

Zum Abschluss unserer gemeinsamen Glutenfrei-Reise hier noch ein Brotrezept, das mir, obwohl natürlich nie so locker und fluffig wie Weißbrot, ganz gut als Ersatz getaugt hat:

Glutenfreies Körnerbrot (1 kleines Kastenbrot)
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

330 g Mehl inkl. Körner
 (Hier könnt ihr immer mal mischen und ausprobieren. Mir schmeckt ganz gut die  Mischung aus Kichererbsenmehl und Buchweizen je 100 g und dazu Sonnenblumenkerne und Sesam bis es 330 g in Summe sind)
1 EL Leinsaat (etwas zerstoßen)
3 Natrontabletten (zerstoßen)
3 EL Zitronensaft
100 ml. Milch (auch laktosefrei möglich)
200 ml. Wasser
1 TL Salz


 

200 ° Umluft, ca. 20 min backen. Fertig.

Ich wünsche euch nun alles Gute auf Euerm glutenfreien Weg. Meldet euch, falls Ihr noch Fragen habt. Gutes Durchhalten und eine gute Gesundheit! Wir hören uns.


Eure Claudia Harrer-Groß (Ernährungscoach IHK)

Mittwoch, 3. Juni 2015

1 Tag Glutenfrei - fast geschafft

Hallo an alle Esser und Gesundheitsinteressierte,

jetzt ist es bald geschafft. Bald lasse ich Euch mit der Glutenfreiheit wieder alleine. Ich melde mich aber noch, so bald es geschafft ist.

Bisher ist es ein gutes Gefühl und trotz des Verzichts auf Breze und Kuchen (zumindest die üblichen Kuchen und keine speziellen, selbstgebackenen...), ist die Glutenfreiheit machbar und auch im Haushalt mit mehreren Personen möglich.

Man muss nur aufhören, sich darauf zu fixieren, was einem im Wege steht und vom Ziel abhält...



.....und schon sieht man die Türen, die einem geöffnet werden können und neue Wege bringen.








Eure Claudia Harrer-Groß (Ernährungscoach IHK)




Mittwoch, 27. Mai 2015

9 Tage Glutenfrei

Hallo an alle Esser und Gesundheitsinteressierte,




ich muss mich etwas schämen, weil ich euch wieder so lange ohne aktuelle Infos gelassen habe. Sorry, sorry, aber derzeit ist einfach recht viel los, da bin ich immer sehr nachlässig und informiere euch nicht mehr so regelmäßig wie zuvor.


Also: nach 21 geschafften Tagen glutenfrei, darf ich Folgendes feststellen:

Das glutenfreie Leben ist machbar, wenn auch schwieriger als gedacht.

Wen ich nicht mehr sehe sind mein lieber Bäcker um die Ecke, die Pizzeria und... naja, die Cafes sind selten geworden. Ganz einfach: weil die meisten nichts Glutenfreies zu bieten haben und ich daher nicht recht Lust habe, zu ihnen zu gehen.

Unterwegs ist es natürlich etwas komplizierter, mich satt zu bekommen. Ich kann ja nicht irgendwo beim Bäcker eine Semmel, ein süßes Teilchen oder ein Stückerl Kuchen kaufen. Nein, (außer vielleicht beim Biobäcker oder Reformhaus...).

Durch eigenes Kochen und glutenfreie Lebensmittel mitnehmen, komme ich aber gut über diese Hürde. Es gibt ja auch soooooo viele Lebensmittel, die schon von Natur aus glutenfrei sind (Obst, Gemüse, Nüsse, Kerne, Trockenobst, Fleisch und Wurst meistens, Fisch, Kartoffeln und Reis - um nur einige zu nennen).

Inzwischen frage ich auch im Restaurant und die Imbissbudenbesitzer einfach, ob da Gluten (besser "irgendein Mehl") enthalten ist. Das wissen sie meist eher, als das mit dem Gluten.

Ich möchte euch nur ermutigen, auch mit mir weiterzumachen, denn wenn das ganze einen Vorteil hat, dann ist es, dass mein Blutzuckerspiegel viel konstanter geworden ist - zumindest gefühlt.

Wie geht es euch denn, ihr, die ihr vielleicht auch glutenfrei lebt?
Hat jemand ein echt tolles Rezept für eine Pizza? Ich finde immer viele mit Fertigmehlmischungen, möchte aber lieber reine glutenfreie Mehle (Kichererbsen, Buchweizen, Maismehl o. ä.) verwenden.

Gebt mal Feedback, damit ich andere hier informieren kann. Lasst euch treiben und macht weiter!






 Eure Claudia Harrer-Groß (Ernährungscoach IHK)




Dienstag, 19. Mai 2015

17 Tage Glutenfrei - Glutenfrei auf Reisen

Hallo an alle Esser und Gesundheitsinteressierte,

17 Tage glutenfrei sind nun vorbei. Ich muss allerdings eine Sünde beichten.

Während meines Tests "Glutenfrei auf Reisen" habe ich - wirklich versehentlich - in ein Stück einer lokalen Spezialität gebissen, ohne nachzudenken. Es hat sich um eine Art Pizza mit Tintenfisch gehandelt, also war sicher Gluten enthalten. Nach dem ersten Bissen habe ich aber gleich aufgehört, das zu essen.

Man sieht aber, so schnell kann es gehen, dass man mal einen Happen Gluten erwischt, wenn man noch nicht 100 % daran gewöhnt ist, jeden einzelnen Bissen in Frage zu stellen.

Abgesehen davon erzähle ich euch heute, wie meine vergangenen Tage "Glutenfrei auf Reisen" verlaufen sind, da es - außer dem Ausrutscher - sehr gut gegangen ist.

Im Vorfeld der Reise habe ich unsere Unterkunft informiert, dass ich auf "Glutenfreier Diät" bin. Gleich bei der Ankunft hatte ich dann die Info im Zimmer, dass ich mit dem Restaurant Manager die Details besprechen soll. Das war sehr schnell erledigt, ich sagte, ich darf kein Gluten und er meinte, es würde immer etwas für mich auf dem Buffet bereitstehen und entsprechend gekennzeichnet oder ich soll dem Keller im Restaurant einfach Bescheid geben, dann ist dieser informiert und ich bekomme dann nur glutenfreie Dinge serviert.

 

Hier das Ergebnis - in Ausschnitten - und es zeigt, so finde ich, sehr gut, dass man glutenfrei schlemmen kann, das ist der Wahnsinn:



Eierreis mit Chinagemüse und Garnelen

Arroz negro mit Garnelen-Jakobsmuschel-Spieß


glutenfreies Tiramisu


Grüner und weißer Spargel



Wildschweingulasch mit Kartoffelbrei und Babygemüse


Birnenkuchen


Steak mit Kartoffeln und Gemüse

So kann man natürlich nur im Urlaub schlemmen, aber sicher ist das ein oder andere doch inspirierend - auch für zuhause.

Ab heute wird wieder selbst gekocht. Daher bekommt ihr morgen wieder Rezepte geliefert.


Eure Claudia Harrer-Groß (Ernährungscoach IHK)

Dienstag, 12. Mai 2015

23 Tage Glutenfrei (24 schon geschafft)

Hallo an alle Esser und Gesundheitsinteressierte,

gestern war auch wieder glutenfrei - nicht, dass ihr denkt, ich hätte aufgegeben. Ich hatte nur keine Zeit für den Blog.


Frühstück:
2 hartgekochte Eier (lässt sich sehr gut in die Firma mitnehmen und ist einfach und schnell gemacht, dabei sättigt es super).
























Snack:
Frische Erdbeeren





Mittagessen:
Nudelsalat aus glutenfreien Penne mit Fetakäse
(kein Foto)
Einfach die Penne mit Olivenöl, Balsamicoessig, etwas Fetakäse und Kräutern fein würzen.
Tip: Ich nehme oft auch etwas Minze, was das ganze Gericht etwas ausgefallener macht.

Heute Abend:
Spargel mit glutenfreier, selbstgemachter Hollandaise und glutenfreien, selbstgemachten Pfannkuchen und Schinken (natürlich auch glutenfrei. Da kann aber auch immer was drin sein. Bitte immer bei Wurstwaren nachsehen, was drinsteckt!.(Die Pfannkuchen muss ich nachher erst noch ausprobieren, bevor ich euch das Rezept gebe. Ich veröffentliche ja keine eigenen Rezepte, die ich nicht selbst getestet und für lecker befunden habe!!! 




Abendessen am Tag 24:
Schwarze Beluga-Linsen mit Kartoffel-Würfeln und Debreziner-Würstel

Die Linsen und gewürfelte Kartoffeln mit einer Zwiebel kurz anschwitzen (diese Linsen müssen im Gegensatz zu anderen Sorten übrigens nicht am Vorabend eingeweicht werden).
Gewürze mit anschwitzen (Kreuzkümmel, Kümmel, Muskatnuss, Salz, Pfeffer, 1 cm frischen Ingwer, 1 Schuss Essig) und am Ende die kleingeschnittenen Debreziner-Würstel zugeben und wärmen.

Dauer: ca. 20 min.







































Abendessen am Tag 25:
Penne (glutenfrei) mit Hackfleisch-Bolognese-Sauce





















Ich mache ab heute bis zum Tag 17 eine kurze Blogging-Pause, aber die glutenfreie Lebensweise geht auf alle Fälle weiter.

So bald ich blogge, findet ihr weitere Rezepte und Anregungen hier.

PS: Bitte sendet auch weiter Eure Erfahrungen und Ideen, damit ich sie mit anderen Leserinnen teilen kann.

 
Eure Claudia Harrer-Groß (Ernährungscoach IHK)


Sonntag, 10. Mai 2015

25 Tage Glutenfrei

Hallo an alle Esser und Gesundheitsinteressierte,

mit Abschluss des heutigen Tages habe ich dann 1 Woche glutenfrei geschafft.
Fazit: wenn man sich auf viele neue Lebensmittel einlässt, gerne auch mal selbst kocht und backt und sich immer mit leckeren glutenfreien Alternativen versorgt, ist das ganze machbar.

Heute: Glutenfreie Nervenkekse aus Buchweizen- und Maismehl

























Snack: Nervenkekse nach Hildegard von Bingen, aber glutenfrei, d. h. ohne Dinkel.

Zutaten: (für 2 Blech voll)
200 g Buchweizenmehl - 100 g Maismehl - 125 g gemahlene Mandeln - 125 g Zucker - 60 g Butter - 60 g Ghee (oder statt dessen Butter) - 1 Prise Salz - 1 Prise Backpulver - Gewürze (10 g gemahlene Nelken, 10 g Muskatnuss, 10 g Galgant) - 100 ml Milch - 2 Eier

Fertige Nervenkekse auf dem Blech

Alles zu einem feuchten Mürbeteig kneten. Davon 2 Rollen mit ca. 10 cm Durchmesser kneten und in Frischhaltefolie ca. 15 min. ins Gefrierfach legen.

Damit werden die Rollen hart und ihr könnt davon einfach ca. 1 cm große Scheiben abschneiden. Aufs Backblech verteilen. Bei 180 Grad Umluft ca. 10 min. goldbraun backen.




Frühstück heute:
Glutenfreies Brot (gekauft) warm gemacht, dann mit Butter, Schinken und Spiegelei darauf essen.
Fein und schnell und sättigend.


 
Mittagessen:
Pommes (gekauft, im Backofen schnell zubereitet).



Gestern Abend:

Eingeladen zum Abendessen. Hier das glutenfreie Rezept des Shepherd's Pie (Auflauf aus Kartoffeln, Hackfleisch und Käse (aus Chefkoch.de)

Zutaten:
6 m.-große  Kartoffel(n)  - 500 g   Hackfleisch - 1 Dose/n  Mais ohne Wasser - 1 EL  Margarine, 1 EL Sour Creme  - 1 Prise(n)   Salz, Pfeffer, Paprikapulver - 150 g   Käse, geriebener  - 1    Zwiebel(n)  
2 Zehe/n   Knoblauch  - 100 ml  Milch 

Zubereitung:
Arbeitszeit: ca. 30 Min.   / Schwierigkeitsgrad: normal  
Kartoffeln weich kochen. Mit Margarine, sour creme und Milch zu Püree verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen. In der Zwischenzeit kleingeschnittenen Knoblauch und Zwiebel glasig dünsten. Das Hackfleisch dazugeben und braten. Mit Paprikapulver würzen.
In einer Auflaufform Kartoffelpüree, Mais, Hackfleisch und obenauf Käse schichten.
 Im Backofen bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen.



Eure Claudia Harrer-Groß (Ernährungscoach IHK)