Dienstag, 10. Januar 2012

Stressabbau durch Prioritätensetzen - Beispiel

Hallo an alle Esser und Gesundheitsinteressierte,


zum gestrigen Thema hier  nun ein Beispiel, das die Unterscheidung von Dringend / Wichtig verdeutlichen soll.
 

Beispiel aus dem Büro:

Du bist Sekretärin und Dein Chef will morgen spontan in die USA fliegen und braucht Flug, Hotel und Mietwagen.

Dringend oder wichtig oder beides?            

Dringend und wichtig. Also sofort komplett erledigen. (Auch die Reihenfolge ist zu beachten. Wenn Du nämlich keinen Flug bekommst, brauchst Du auch kein Hotel und keinen Mietwagen. Oder Du brauchst das Hotel eine Nacht länger, weil dann der Flug möglich ist.)

  

Dein Chef hat Ende nächster Woche eine wichtige Aufsichtsratssitzung, wofür Du ihm eine Präsentation vorbereiten sollst.             

Sehr wichtig, aber noch nicht dringend. Kann aber dringend werden, wenn Du Dich nicht rechtzeitig um die Inhalte kümmerst. Arbeite also in Schritten. Beginne mit der Liste, was Du alles benötigst bzw. wer etwas dazu beitragen soll, damit schon ein erster Schritt getan ist.
 

Wenn Du Deinem Chef für seine Reise noch Tips für Veranstaltungen, das Wetter o. ä. mitgeben willst, was von ihm nicht unbedingt verlangt wird, wäre das ein Beispiel für dringend (da er ja morgen schon fliegt) aber nicht wichtig (also „nice to have“). Erledige dies so effizient und schnell wie möglich oder entscheide Dich dafür, dass es doch nicht wichtig ist und vergiss es.


Manchmal hilft auch die große Frage: Bringt diese Arbeit Umsatz, also bringt sie das Geschäft weiter? Nur wenn Dein Arbeitgeber Umsatz macht, kann er Dein Gehalt bezahlen und Du Deine Miete. Oft verzetteln wir uns mit Arbeiten, die zwar irgendwie nötig scheinen, aber im Grunde das Unternehmen nicht voranbringen.

PS: Ich melde mich nach einer kurzen Pause ab dem 1. Februar wieder.

Eure Claudia

Montag, 9. Januar 2012

Stressabbau durch Prioritätensetzen

Hallo an alle Esser und Gesundheitsinteressierte,

„Stress haben wir nicht, sondern machen wir uns“.  Schwer zu akzeptieren???

Wenn Ihr nun Euer Wohlbefinden ernst nehmt und Euer Gewicht zu Euch passen soll, ist weniger Stress sicher ein wichtiger Faktor!

Mit folgender Methode gelingt es Euch schnell, Eure täglichen Aufgaben besser zu strukturieren und nicht mehr so schnell in Stress zu kommen.
 
Unterscheidung von DRINGEND und WICHTIG:

Dringend sind Aufgaben, die zeitlich festgelegt sind, z. B. bis heute Abend, bis nächste Woche, bis 14 Uhr.

Wichtige Aufgaben sind sachlich wichtig. Es sind wichtige Maßnahmen für das Unternehmen bzw. zur Zielerreichung. Wichtig im Sinne von entscheidend, große Bedeutung haben.

Prioritäten


Dringlichkeit






Wichtigkeit

dringend
nicht dringend


wichtig
Priorität 1
Sofort selbst erledigen
Priorität 2
Aufgabe exakt terminieren und persönlich erledigen


nicht wichtig
Priorität 3
Möglichst delegieren

Priorität 4
Nicht bearbeiten, Papierkorb



Wenn eine Aufgabe oben angesiedelt ist, so ist sie wichtig. Ist sie unten angesiedelt ist sie unwichtig. Ist eine Aufgabe links angesiedelt, so ist die Aufgabe dringend. Ist die Aufgabe rechts angesiedelt, so ist sie nicht dringend.

Morgen sehen wir uns dazu noch konkrete Beispiele an.

Überlegt Euch selbst doch schon mal, ob Ihr mit dieser Einteilung zurechtkommt.

PS: Für alle, die keine Möglichkeit haben, mein Ernährungscoaching in Anspruch zu nehmen, weil München zu weit weg ist, eine Info: Ich bin häufiger auch in meiner Heimat Offenburg zu Gast, wo dann auch Termine möglich sind.

Eure Claudia



Mittwoch, 4. Januar 2012

Schöne Aussichten: Welche Themen interessieren Euch brennend?



Hallo an alle Esser und Gesundheitsinteressierte,


danke für Eure feedbacks zum gestrigen Thema! Heute möchte ich gerne von Euch wissen, welche Themen Euch unter den Nägeln brennen.

Sind es mehr die Bewegungsthemen oder der Stressabbau oder das gesunde Essen?

Schreibt mir, damit ich Euch in diese Richtung Tipps und Tricks verraten kann.


Ich versuche immer, alles so leicht verständlich und praxisnah wie möglich zu erklären. Hoffe, das kommt so bei Euch an.


Melde mich nach einer kurzen Pause ab dem 9.1. wieder

Eure Claudia



Dienstag, 3. Januar 2012

Gut gekaut ist halb verdaut ;-)

                                                          (Granatapfel)
                                                        
Hallo an alle Esser und Gesundheitsinteressierte,

habt ihr nach den Feiertagen durch viel fettes und ballaststoffarmes Essen gewisse „Unbefindlichkeiten im Bäuchelein“. Ein weit verbreitetes Problem stellt die Obstipation dar (wer das Wort nicht kennt, bitte einfach googlen ;-).
Eine meiner Dozentinnen bei der Ausbildung zum Ernährungscoach (IHK) – sie ist eine lustige, kleine, lebhafte Person – sagte uns: „Was weich reingeht, kommt hart raus und umgekehrt.“  Ihr solltet einfach darauf achten, Dinge zu essen, die man gut kauen muss wie Vollkornbrot, Haferflocken, Nüsse, rohes Obst + Gemüse, Samen + Kerne, statt weichem Essen wie Brot und Kuchen aus Weißmehl, Fleisch, Wurst etc.
 
TÄGLICHER GENUSS folgender Lebensmittel hilft, die Verdauung im Griff zu haben:

§  Vollkornprodukte

§  5 Portionen Obst und Gemüse am Tag

§  mindestens 1,5 Liter Trinken  


Wenn dies alles nichts hilft und Ihr Euch trotzdem wie ein aufgeblähter Wal fühlt, hier einige schnelle und effektive Tipps. Bitte alle in Maßen anwenden bzw. sich vor Ort beraten lassen:
-        Morgens ein großes Glas warmes bis heißes Wasser auf nüchternen Magen trinken
-        Trockenobst (vor allem Pflaumen, aber auch Pfirsiche)
-         Säfte (hier speziell Apfelsaft, insbesondere der Naturtrübe)
-         Inulin-Pulver, Flohsamen, Leinsamen, Weizenkleie (z. B. in Drogerien + Reformhäusern erhältlich). Achtung: höchstens 1 Teelöffel täglich nehmen und mindestens 1 großes Glas Wasser extra dazu trinken.
-         Magnesium (nicht zu viel, da sonst die gegenteilige Richtung droht)
-         Kaffee (wenn ich generell auch weniger gerne empfehle)
-         Bewegung
-         Massagen des Bäucheleins z. B. kreisförmig gegen den Uhrzeigersinn

Bitte schreibt mir, welche Maßnahme bei Euch im Fall der Fälle hilft.
       Ich bin gespannt!

      Eure Claudia



Montag, 2. Januar 2012

Ein wenig sprunghaft, wie?

Hallo an alle Esser und Gesundheitsinteressierte,

das Jahr 2012 hat begonnen… und der Innere Schweinehund ist mit ins Neue Jahr gehüpft. Geht es Euch da genauso?
Sich bei dieser Kälte und Dunkelheit morgens zu Bewegung zu motivieren, das ist nicht immer leicht. Daher ist es extrem wichtig, dass Ihr etwas findet, das nicht nur Kalorien verbrennt, sondern Euch auch SPASS macht, richtig Spaß!!!!!!!!

Mein neuer Favorit: Das Minitrampolin ein Sportgerät, das richtig gut tut und nicht allzu teuer ist. Für unter 30 EUR bekommt Ihr diesen kleinen Gute-Laune-Sportler bei zahlreichen Firmen (auch im Internet).
Bei mir bewirkt es Folgendes
·         Gute Laune und Freude
·         Mehr Beweglichkeit
·         Anspannung in allen möglichen Muskeln, je nach Übung
·         Ein Gefühl von sich-einfach-mal-cool-treiben lassen
·         Anstrengung und Schwitzen bei längerem Training
·         Ausgeglichenheit

WEITERER VORTEIL: Das Trampolin schreit geradezu danach, dass man draufsteigt. Es animiert und motiviert zur Bewegung. Seien es auch nur mal 15 oder 20 min. zwischendurch. (Besser ist natürlich, wenn Ihr 30 – 45 min. schafft).
Wenn Ihr denkt, das machen doch nur die Kids, lasst Euch überraschen. Hier ein Textauszug eines Herstellers von Trampolinen über den GESUNDHEITSNUTZEN:

„Die ganzheitliche, moderate Aktivierung von Muskulatur, Stoffwechsel sowie Herz- und Lymphkreislauf verbunden mit Bewegungsfreude und Entspannung hält nicht nur fit sondern ist auch die optimale Prävention gegen eine Vielzahl sogenannter Volkskrankheiten, die immer größere Teile der Bevölkerung betreffen:

● Übergewicht und Verdauungsstörungen (Aktivierung des Stoffwechsels)
● Nacken- und Rückenschmerzen, Verspannungen (Entspannung der Muskeln)
● Stress und Depressionen (Bewegungsfreude und angeborener Wiegereflex)
● Konzentrationsschwierigkeiten (Anregung von Kreislauf und Durchblutung)
● Gleichgewichtsprobleme (Balancetraining und Sturzprophylaxe)
● Allergien und Lymphstau ("automatische" Lymphdrainage durch Muskelpumpen)
● Osteoporose (Training gegen die Schwerkraft)“
...und los gehts!!!
Eure Claudia, bleibt in Bewegung!

Sonntag, 1. Januar 2012

Abnehmen heißt, unnötigen Ballast loswerden...

Hallo an alle Esser und Gesundheitsinteressierte,

ein super Neues Jahr 2012 wünsche ich Euch allen. Auf dass es ein Jahr voller Überraschungen und ungeahnten Wendungen werden möge!
Nach der Silvesternacht und viel Feiern seid Ihr alle heute bestimmt auch etwas müde und träge, fühlt Euch schlapp und matt. Selbst schuld, könnte man sagen, oder aber… und das gefällt mir besser…. Gut gemacht!

Denn eine der wichtigsten Regeln für gesunde Ernährung ist, dass man das Essen und Trinken genießen soll. Was nützt es also, auf Raclette und Tiramisu zu verzichten, wenn Ihr Euch dann fühlt, als bestünde Euer Leben nur aus Kalorienzählen und Selbstkasteiung.

An Tagen wie diesen ist es schön, sich bewusst dem Vergnügen hinzugeben…

… aber heute, Neujahr, ist ja noch nicht ganz vorbei.
 
Damit Ihr nämlich das Neue Jahr gleich mit Schwung beginnt, hier der Tagestipp zum Thema FREIRAUM SCHAFFEN:

Bei trübem Wetter, wenn Ihr es einfach nicht vor die Tür schafft (und das verstehe ich, vor allem die Empfindungstypen unter Euch hassen so etwas), macht etwas drin:

-         Ideal an so einem Tag: AUSMISTEN. Ihr wollt ja das Neue Jahr frei von altem Plunder begehen, Luft und Raum für Neues schaffen. Schafft also Platz. (PS: Kennt ihr die Simplify your life-Bücher? Falls nein, mindestens eines besorgen. Es ist der Wahnsinn, wie das Leben durch leichte Veränderung und Organisation freier wird und Ihr aufatmen könnt.)


Räumt z. B. Euern Kleiderschrank auf und aus. Welche Kleidung wurde im letzten Jahr nicht angezogen? Raus damit, z. B. der Freundin schenken, die dieses Teil vielleicht gerade super gebrauchen kann.
 

Keller „erleichtern“. Vieles, was dort lagert, braucht Ihr echt nicht mehr. Andere aber können mit dem einen oder anderen Teil aber wirklich etwas anfangen. Fragt doch bei Einrichtungen, ob sie Bedarf haben. Frauenhäuser und Kindergärten z. B. sind für Spenden immer dankbar.


Die Schublade des Grauens, jeder kennt sie, jeder hat sie… nicht mehr lange so voll!

Überlegt einfach, welche alten Geschenke von Tante Rosa einfach nicht zu Euch passen und dann… weg damit.

Auch, wenn Ihr heute nicht alles vor die Tür bringt, sammelt es in Tüten, die Ihr wie folgt beschriftet: Müll oder Verschenken. Und spätestens morgen geht’s weg damit.

Viel Spaß beim „Neu-Ordnen“ wünscht,

Eure Claudia